Gerrit Mathis

Jeder vierte Abiturient will in die Medien. Ich wollte das nicht. Ich wollte lesen und denken und habe mein Hirn an der Uni ans Laufen gebracht. Das sagte mir, "Gerrit, es gibt eine ‚Zeit danach’, überleg dir was, bald!" Als bildungsapostelnder Lehrer war ich denkbar ungeeignet, für wissenschaftliche Gründlichkeit zu ungeduldig. Nebenher lief das Radio, es war die Lösung! Der junge Student ging zum Lokalradio. Es funktionierte. Es faszinierte. Radio hat etwas Heimtückisches. Wen es einmal erfasst, der wird es nicht mehr los. Zu spannend ist die Mischung aus Information, Kreativität und Geschwindigkeit. Ich habe mir Plätze gesucht, an denen das Wort Wert hat. Reporter, Wissensradio, jetzt radio m-Redaktionsleiter: Gott und die Welt hörenswert zusammenbringen, Nachdenkenswertes vordenken, damit das Hirn nicht verkümmert, der Glaube in Bewegung bleibt und die Ohren Futter kriegen.
Gerrit Mathis

Beiträge von Gerrit Mathis

  • Die Unterschiede sehen

    andacht· Wir erleben die Corona-Zeiten sehr unterschiedlich. Das zu sehen und sich bewusst zu machen, hilft uns allen.

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  • Trotzdem: Danke!

    andacht· Nach vorne zu schauen funktioniert besser, wenn wir hinter uns Gutes wissen. Also schauen wir hin!

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  • Das tiefe Nichts

    andacht· Zwischen den Jahren ist nichts los. Im Grunde nicht schlecht, um zur Ruhe zu kommen. Aber genau das macht unruhig. Und jetzt?

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